Cimitero_Inglese_Monte_Lemerle_Zovetto DIE ENGLISCHEN FRIEDHÖFE
Auf der Hochebene befinden sich 5 englische Friedhöfe, die im Schutz der "Commonwealth War Graves Commission" stehen: Barenthal, Granezza, Cavalletto, Magnaboschi, Boscon

 

Osservatorio_Asiago DIE STERNWARTE
Das bedeutendste astronomische Forschungszentrum Italiens liegt 2 km vom Zentrum von Asiago - in Richtung Pennar - entfernt. Es verfügt über eine separate Niederlassung auf dem Berg Echar, wo sich ein großes Teleskop - das größte Italiens und eines der größten Europas - befindet. Wegen weiterer Informationen bitte anklicken Observatorium von Asiago.

 

FORTE_CORBIN FORTE CORBIN UND DIE SCHAUPLÄTZE DES GROSSEN KRIEGES
Diese Festung wurde vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges (ab 1906) in der Hochebene erbaut und stellt ein vortreffliches Beispiel für typische Festungsanlagen des Ersten Weltkriegs in den Gebirgsgegenden dar. Sie wurde auf einem steil aufragenden Felsensporn errichtet und bildet den Abschluss des darunter liegenden Tals. Die Komplexität und Raffinesse der Struktur, die zu einem großen Teil noch gut sichtbar ist, vermitteln eine beispielhafte Vorstellung davon, zu was die Militärarchitektur jener Zeit im Stande war.
Ein Jahr nach Beginn des Krieges wurde sie aus Mangel an Waffen mittleren Kalibers ihrer besten Stücke beraubt. An ihre Stelle wurden Baumstämme gesetzt, um den Feind glauben zu machen, dass die Festung noch in voller Stärke sei. Am 15. Mai 1916 fielen riesige Geschosse - erst 380 mm, dann 480 mm groß – auf die Festung.
Nachdem sie eine Zeit lang in der Hand der Österreicher gewesen war, wurde die Festung nach der so genannten Strafexpedition ein paar Jahre als Ausbildungsort für Soldaten genutzt. Anschließend wurde sie vom Staat an den jetzigen Eigentümer, Severino Panozzo, verkauft.
Schon seit Jahren ist die Festung ein beliebtes Besucherziel, doch in diesem Jahr hat sie eine Neuheit zu bieten: die mit Solarenergie betriebene Beleuchtung der beiden gut erhaltenen Pulverkammern durch den achtzehnjährigen Sohn des Eigentümers, Federico Panozzo. In der Nacht wird die Festung Corbin von einem mehrfarbigen Scheinwerter angestrahlt, so dass sie auch von Arsiero aus gut zu sehen ist.
Um zur Festung zu gelangen, fährt man von der Pfarrkirche von Tresche Conca aus 5-6 km die Straße in Richtung Malga Rocchetto entlang.

 

DIE GESCHICHTE DER EISENBAHNLINIE PIOVENE-ROCCHETTE/ASIAGO
Bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts war das Hochplateau der Sieben Gemeinden (Altopiano dei Sette Comuni) mit der Ebene lediglich durch einen Fahrweg, der bis nach Cogollo del Cengio hinunterführte, und durch drei Treppen verbunden: die Calà del Sasso (4444 Stufen), die Piovega di Sopra (4480) und die Piovega di Sotto (5680), die die Anbindung an das Tal Valsugana, an Enego und Primolano gewährleisteten.
Um diesem Mangel an einer zweckmäßigen Verbindung mit dem Flachland, der das Hochplateau - insbesondere in der Winterzeit - zu einer sehr nachteiligen Isolierung verurteilte, abzuhelfen, schlug ein Industrieller aus Lana, Alessandro Rossi, im Jahr 1882 vor, eine Eisenbahnlinie zu schaffen. Er beauftragte den Ingenieur Alfonso Crippa mit der Konkretisierung der Idee.
Das erste Projekt (von Arsiero über Pedelasca, Castelletto, Roana, Canove bis nach Asiago, Länge: 32,35 km) wurde verworfen, weil die Strecke zu lang und die Kosten für den Bau zu hoch waren.
Alessandro Rossi zog also den Ingenieur Ferdinando Shacke hinzu, einen Spezialisten für Bergeisenbahnen, der einen Entwurf für die Linie Piovene-Rocchette/Asiago, mit 21,19 km Länge und einer 5,76 km langen Zahnradstrecke, vorlegte. Die Genehmigung für den Bau erging am 15/07/1907 und gleich danach begannen die Arbeiten.
Am 10/01/1910 wurde die Linie offiziell eröffnet, was der jahrhundertelangen Isolation des Hochplateaus ein Ende setzte.
Eine sehr wichtige Rolle spielte die Bahn auch zur Zeit der beiden Kriege, da sie den Transport von Truppen und Waffen, aber auch von Evakuierten ermöglichte.
Nachdem im Jahr 1958 auf Grund der hohen Betriebskosten und der Konkurrenz des Linienbusses "Sita" die endgültige Einstellung des Eisenbahnbetriebs beschlossen wurde, riss man alles nieder. Die Lokomotiven wurden verschrottet; stehen geblieben sind lediglich die Bahnwärterhäuschen und die Stationen, mit Ausnahme der Station von Cesuna.
Und so endete nach 48 Jahren ein so beispielhafter Service mit extrem hohem sozialem Wert, der mit großer Meisterschaft und Opferbereitschaft seitens des gesamten Eisenbahnpersonals ausgeführt worden war.

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