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Piazza dei Signori
Tel. 0444 323681 - 0444 322196
Öffnungszeiten: Di-So: 9.00-13.00 und 15.00-19.00 Uhr
Kann gegenwärtig nicht besichtigt werden.
Bei Ausstellungen verändern sich Öffnungszeiten und Eintrittsgeld.
Die Basilica Palladiana fasziniert durch ihre Linien, ihre Hell-Dunkel-Kontraste: "es ist nicht möglich, den Eindruck zu beschreiben, den die Basilika von Palladio hinterlässt…“ (J. W. Goethe).
Die doppelte Loggienreihe aus weißem Piovene-Stein bietet sich elegant und feierlich dar: Die Höhe der Strukturen erscheint endlos, das Spiel von Licht und Schatten verführt. Der erste Kern des Palasts (Palazzo della Ragione) wurde Mitte des 15. Jahrhunderts durch die Verbindung älterer Bauten geschaffen: des "Palatium Vetus" und des "Palatium Communis".
Ende des 15. Jahrhunderts beschloss man, dem Bauwerk ein neues Gesicht zu geben und überdachte Bereiche für die Märkte zu schaffen, die in seiner direkten Umgebung abgehalten wurden. Der Architekt Tommaso Formenton entwarf die Loggien, die ursprünglich das Bauwerk umgeben sollten. Sie wurden gebaut und gaben dem Gebäude ein neues Aussehen, das dem gleichnamigen Bauwerk in Padua ähnelte. Der fehlerhafte Bau der neuen Strukturen führt dazu, dass sie nur zwei Jahre nach der Fertigstellung zusammenbrachen. Es stellte sich das Problem des Wiederaufbaus.
Die Lösung kam nicht sehr schnell, obwohl bekannte Künstler gefragt worden waren - u.a. Sebastiano Serlio, Michele Sanmicheli und Giulio Romano. Fünfzig Jahre mussten vergehen, bevor man sich für den Entwurf von Andrea della Gondola entschied, der später als „Palladio“ bekannt wurde.
Er entwarf die Loggien, die von einer Aufeinanderfolge ein und desselben architektonischen Elements gebildet wurden: des Serliana-Fensters. |