PFERDEMARKT IN LONIGO

Mostre e fiere Die Fiera von Lonigo, die mittlerweile mehr als fünfhundert Auflagen erlebt hat, begründet sich auf volkstümlichen und religiösen Traditionen: Man erzählt sich, dass am 30. April 1486 zwei Flickschuster, Giovanni Antonio und Guglielmo, auf der Rückkehr vom Montagsmarkt von Lonigo in der Absicht einen ihrer Reisegenossen - einen gewissen Giovampietro – zu berauben, diesen angriffen und töteten. Nachdem sie das Verbrechen verübt hatten, versteckten sie sich in der kleinen verlassenen Kirche S. Pietro im Ortsteil Pavarano, um sich dort ihre Beute zu teilen. Hier geschah es, dass einer der beiden mit dem Dolch das Abbild der Heiligen Jungfrau auf einem Schrein verletzte, da sie die beiden zu beobachten schien. Und da ereignete sich das Wunder: die Madonna führte ihre linke Hand an das verletzte Auge, während sich die andere auf die Wunde an der Brust legte. Von da an – und bis zum heutigen Tage – wird das Bildnis der Madonna angebetet, an dem die Spuren der Blutflecken noch immer zu sehen sind. Papst Innocenz VIII. ließ an diesem besonderen Ort eine Wallfahrtskirche und ein Kloster erbauen, die er den Olivetanermönchen anvertraute. Seit drei Jahrhunderten finden sich auf dem Vorplatz der Basilika die Gläubigen ein, die von dem Ereignis gehört haben und selbst aus den abgelegensten Orten kommen, um zwischen März und April der „Madonna del Miracolo“ (Madonna des Wunders) Ehre zu erweisen. Der religiöse Ort entwickelte sich auch zu einem Treffpunkt für Begegnungen, Geschäfte und Verhandlungen und schließlich zu einer Messe, worauf sich allmählich der religiöse Charakter verlor und die Veranstaltung zunehmend wirtschaftliche Natur bekam. Im Jahr 1806 wurde der Sitz der Messe in die Innenstadt verlegt und erlangte eine immer größere Bedeutung. Es war auch durchaus kein Zufall, dass die italienische Armee in den ersten Jahren der Einheit Italiens extra nach Lonigo kam, um sich hier mit Pferden einzudecken.
Gegenwärtig ist die Ausstellungsfläche, die sich dort befindet, wo einst die Pferderennbahn war, recht groß, so dass die Ausstellungsstücke besser zur Schau gestellt werden können, die größtenteils von Kunsthandwerkern der Umgebung stammen.


SPARGELFEST IN BASSANO

Die Ursprünge der Ausstellung des Spargels gehen auf den Beginn des Jahrhunderts zurück. Sie findet alljährlich am letzten Sonntag im April oder am ersten Sonntag im Mai statt. Diese Veranstaltung ist die erste einer Reihe von Events, die im Frühling das Zentrum von Bassano beleben, und lockt jedes Jahr Tausende Menschen an, die nicht nur von dem weißen, überaus begehrten Gemüse angezogen werden, sondern auch von den nebenher stattfindenden Veranstaltungen folkloristischen Charakters, die das Fest noch reizvoller gestalten. Hervorzuheben ist auch, dass in S. Zeno di Cassola Ende Mai ein analoges Fest stattfindet, das sich „L’asparago d’oro“ (Goldener Spargel) nennt.


AUSSTELLUNG VON KÄSE- UND MILCHPRODUKTEN IN THIENE

Es war im fernen 1959, dass der Gedanke, eine Ausstellung von Milch- und Käseerzeugnissen mit Preisverleihung ins Leben zu rufen, Wirklichkeit wurde, den die Gemeinde von Thiene, die Händlervereinigung und Pro Loco seit Langem hegten. Die Idee war kein Zufall, sondern eine logische Konsequenz und das natürliche Produkt eines kulturellen und wirtschaftlichen Hintergrunds, der sich auf soliden und tief verwurzelten Traditionen begründet. Thiene kann sich insbesondere im Sektor der Milch- und Käseerzeugung auf weit zurückreichende Traditionen stützen. Zudem befindet sich hier seit der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg eine Schule von hohem Niveau, die in mancherlei Hinsicht einzigartig in Italien ist und eine der bestqualifizierten zivilen und sozialen Einrichtungen von Thiene ist. Die Ausstellung, die aller zwei Jahre (gerade Jahreszahlen) am 3. Sonntag im Oktober stattfindet, ist von Jahr zu Jahr gewachsen und 1976 kam zur Ausstellung der Käseprodukte auch die Ausstellung von Maschinen und zusätzlichen Ausrüstungen für die Milchindustrie hinzu. Eine Besonderheit der Ausstellung ist der Wettbewerb, an dem alle Aussteller teilnehmen. Die besten Produkte erhalten nicht nur einen Preis - der beste Käse erhält den „Spino d'oro“ und die beste Butter wird mit der „Zangola d'oro“ ausgezeichnet -, sondern auch eine Qualitätsbezeichnung, mit der sich die Gewinner zwei Jahre lang schmücken dürfen.


MARKTMESSE DER OLIVE IN POVE DEL GRAPPA

Um dem Landwirtschaftssektor, der ein bemerkenswertes Entwicklungspotential hat, auf wirkungsvolle Weise Tribut zu zollen findet seit 1982 in Pove zu Beginn der Frühlingssaison eine nunmehr berühmte Ausstellung von Oliven, ihren Produkten und anderen Pflanzen statt, die viele Fachleute und Besucher anlockt. Obwohl der Olivenanbau in Pove eine Art „Halbtagsbeschäftigung“ ist und nur eine Nebeneinnahme bringt, ist das wieder erwachte Interesse für den Olivenbaum und sein Produkt nicht nur an die Bedeutung gebunden, die diese Pflanze auf diesem Territorium vom landschaftlichen und umwelterhaltenden Gesichtspunkt innehat, sondern auch an die Wiederentdeckung seiner organoleptischen, ernährungsspezifischen und biologischen Qualitäten.


FEST DER DOC-WEINE COLLI BERICI IN NANTO

Am zweiten Sonntag im Mai findet in Nanto eine Ausstellung der typischen Weine der Colli Berici statt, die von der Gemeindeverwaltung und vom Consorzio Tutela Vini D.O.C. „Colli Berici“ organisiert wird. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen, die durch den gemeinsamen Nenner der “sieben herrlichen” typischen Weine der Colli Berici miteinander verbunden sind. Der erste besteht aus der Verkostung und der zugehörigen Ernennung der besten Weine des Jahrgangs. Der zweite Teil bezieht sich auf die typischen Vicentiner Speisen, die zu den DOC-Weinen passen. Gleichzeitig zu dieser Veranstaltung findet auch das nunmehr etablierte Symposium der Bildhauerei unter freiem Himmel mit dem Namen „Nantopietra“ statt, das internationalen Charakter hat und bei dem die Künstler auf der Piazza aus unförmigen, von den Colli Berici stammenden Steinblöcken Kunstwerke schaffen.


WETTBEWERB UND AUSSTELLUNG DER DOC-WEINE IN BREGANZE

Zwischen den beiden letzten Sonntagen im Mai findet in Breganze der nunmehr traditionelle „Maggio breganzese“ statt, eine Veranstaltung, bei der an beiden Sonntagen die „sieben herrlichsten DOC-Weine“ ausgezeichnet werden, die auf gekonnte Weise mit typischen lokalen Gerichten kombiniert werden. In dem Rahmen dieser beiden Sonntage, an denen Stände die Straßen bevölkern, finden unter der Woche auch Kultur-, Folklore- und Unterhaltungsveranstaltungen statt.


FEST DER WEINTRAUBE UND DER D.O.C.-WEINE IN GAMBELLARA

Jedes Jahr findet in der dritten Septemberdekade in Gambellara das traditionelle Fest der Weintraube und des Recioto statt, das zu Beginn des Jahrhunderts von den Winzern der Gegend ins Leben gerufen wurde, um dem wichtigsten Produkt der hiesigen Landwirtschaft die geschuldete Ehre zu erweisen, dem lange Zeit das einzige Gewerbe der Einheimischen galt. Anlässlich des Festes findet auch eine Ausstellung mit Prämierung der Garganega- und Trebbiana-Trauben statt, die die Grundlage der Gambellara DOC-Weine, dem Sahnehäubchen der Veranstaltung, bilden.


VOLKSFEST IN GRISIGNANO

Regelmäßig am ersten Montag nach dem 8. September wird die jahrhundertealte Tradition fortgeführt, die es seit Menschengedenken gibt und deren Ursprünge tief verwurzelt sind in den Traditionen, der Kultur und den Bräuchen der alten Völker Venetiens und insbesondere Vicenzas: die „Fiera del Soco“. Wann dieses Fest erstmalig stattfand, ist nicht genau bekannt, die Ursprünge verlieren sich in den antiken Legenden, in denen die Grenzen zwischen dem Heiligen und dem Heidnischen nicht so genau abgesteckt sind. Wir müssen einen Sprung um ca. sechs Jahrhunderte zurück machen, in die Zeit der Serenissima Repubblica Venedig, als in Vicenza einer der größten Jahrmärkte des Hinterlands stattfand. Überlieferten Legenden zufolge, die stets durch eine Mischung aus Wahrheit und Phantasie gekennzeichnet sind, kamen sogar die Sarazenen von Venedig aus bis nach Grisignano, um mit den Einheimischen um ihre exotischen Produkte zu handeln. Selbst der Name des Festes lässt sich nicht eindeutig erklären. Man erzählt sich nämlich, dass die Heilige Jungfrau in weit zurückliegenden Zeiten (die Dokumente gehen bis auf 1252 zurück) zwei Bauern der Gegend von Arlesega auf einem Baumstamm erschienen sei, genau in der Nähe des Ortes, wo es der Legende nach bereits damals ein fester Brauch war, dass die Menschen der Nachbarorte hier jährlich die Früchte ihrer harten Arbeit auf dem Feld austauschten. An diesem Ort ließen die Gläubigen in Erinnerung an das Wunder eine Kapelle errichten und seitdem wird der Markt "del soco" genannt, einem dialektalen Begriff, der soviel wie "abgesägter Baumstamm" heißt. Das erste Dokument, das von dem Markt berichtet, ist eine Proklamation der „Provveditori alle Rason Vecchie” der Serenissima Repubblica vom 12. August 1763, von der wir wissen, dass es ihn bereits seit 1555 gab. 1965 hingegen ist das Jahr der Erneuerung: während es sich vorher nur um einen Viehmarkt handelte, wurden nun auch folkloristische, kulturelle und sportliche Veranstaltungen und natürlich die Ausstellung von Maschinen und Kunsthandwerksprodukten hinzugenommen. Das Fest bietet auch ein großes Panorama verschiedenster Events, vom Radrennen bis zur Darbietung der „Majorettes“, von Volkstanzabenden bis zu dem fabelhaften Feuerwerk sowie einem Rummelplatz und gastronomischen Ständen, wahren "Gasthaus-Zelten", in denen man die typischen Produkte der venetischen Küche, begleitet von Verkostungsmöglichkeiten der renommierten einheimischen Weine, findet.


LANDWIRTSCHAFTSMESSE DES HEILIGEN VALENTINS IN POZZOLEONE

Was die Ursprünge dieses alten traditionellen Jahrmarkts anbelangt, so will die Legende, dass sie in der Verehrung des Heiligen Valentin zu suchen seien. Als offizielles Datum der Entstehung dieses hundertjährigen Events gilt allgemein das Jahr 1748. Alles spielte sich jeweils an dem Sonntag ab, der dem Valentinstag am nächsten war, und zwar auf der Wiese um die Valentinskirche herum, die zum Symbol des Fests wurde. 1956 beschloss die Gemeindeverwaltung in Anbetracht des immer größeren Zulaufs, den Jahrmarkt an die Straße von Pozzoleone zu verlegen. Die Fiera di Pozzoleone gilt nicht zu Unrecht als Vorläufer der bekannteren und bedeutenderen internationalen Landwirtschaftsmesse, die in Verona stattfindet. Und natürlich fehlt es auch nicht an heiteren Momenten der Unterhaltung und Zerstreuung.


KUNSTHANDWERKERMARKT IN MARANO

Der erste lokale Kunsthandwerkermarkt fand 1973 auf Initiative einer Gruppe von Handwerkern, die im Verband Pro Loco von Marano vereint waren, statt. Das Ziel war die Verbreitung des traditionellen Handwerks von Marano, das sich seit den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Kostbarkeit und Besonderheit seiner Produkte, die in ganz Italien und im Ausland Bekanntheit erlangten, auszeichnete. Die Veranstaltung vergrößerte sich so sehr, dass man 1977 beschloss, dem handwerklichen Sektor ein größeres Gewicht zu verleihen, ohne den wirtschaftlichen Aspekt außen vor zu lassen. Gegenwärtig ist die Ausstellung, die jedes Jahr Ende September stattfindet, den verschiedenen auf dem Territorium vertretenen Sektoren bestimmt und hat Mustercharakter. Jedes Jahr wird ein spezifischer Sektor ausgewählt, dem dann besondere, aber nicht exklusive Aufmerksamkeit gilt.


DAS FEST DER KIRSCHSORTE “SANDRA” IN PIANEZZE

Das erste Fest der Kirsche "Sandra" in Pianezze fand am Sonntag, dem 23. Mai 1971, auf Initiative des Arbeitskreises A.C.L.I. und unter Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Club 3P statt. Seitdem wird es Jahr für Jahr gefeiert. Dank der frühen Reife der Kirschen, die eine Besonderheit der Sorte Sandra ist, findet es immer vor allen anderen Festen dieser Art statt, gewöhnlich am ersten oder zweiten Sonntag im Juni.


KIRSCHFEST DER PEDEMONTANA IN MASON

In der ersten Junihälfte findet in Mason das nunmehr traditionelle Fest „Mostra delle ciliegie della Pedemontana dall'Astico al Brenta“ statt, das jedes Jahr Tausende Besucher und Fachleute aus der ganzen Provinz anlockt. Das Ziel dieses Events ist die Prämierung der besten Exemplare jeder Kirschsorte, die - einzeln oder zusammen - von einer kompetenten Jury beurteilt werden.


KIRSCHFEST IN CHIAMPO

Das Fest der Kirschen hat seit jeher eine große Bedeutung bei ihren Erzeugern, aber auch im Leben der Einwohner von Chiampo. Es bietet eine Möglichkeit, die besten Produkte der Landwirtschaftsbetriebe zu präsentieren.
 Mit der Ausstellung, die am zweiten oder dritten Sonntag im Mai stattfindet, gibt es auch immer Momente der Heiterkeit und der Geselligkeit.


"LA PISSOTA VIVENTE"

Die „Pissota“ ist eine Tombola mit lebenden Figuren, ein altes Volksspiel römischen Ursprungs, das die Geschichten einer nunmehr vergangenen Welt wieder aufleben lässt. Es hat einen familiären Charakter, denn man fand sich um den „Filò“ in den Ställen und um die Öfen in den Häusern der Gegend von Bassano ein, um miteinander zu spielen.
Die 64 Figuren, aus denen die „Pissota“ besteht, verbinden allegorische Bilder mit Gegenständen und Personen des Lebens auf dem Feld und des Handwerks. Zur Erinnerung an das unverfälschte tägliche Leben einer nunmehr weit zurückliegenden Zeit, die man nicht vergessen sollte.
Gemeinsam mit der Keramik von Nove ist die „Pissota“ ein weiterer Protagonist des Erbes von Traditionen und Kultur in diesem Bereich Venetiens.

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