Tonezza del Cimone
Tonezza del Cimone
Tonezza del Cimone

EINLADUNG NACH TONEZZA
Allen Liebhabern langer Spaziergänge, die sich gern in einer ruhigen Umgebung aufhalten und glauben, dass die Stille aus früheren Zeiten stammt und ihren Platz dem chaotischen und frenetischen Leben überlassen hat; allen, die stehen bleiben, um das Zwitschern eines Vogels besser genießen zu können oder die unbeweglich mit dem Fernglas verharren, um ein bezauberndes Bild zu genießen - all jenen bietet TONEZZA DEL CIMONE die verschiedensten Möglichkeiten, Bilder früherer Zeiten zu entdecken, mit freundlichen Menschen ein Schwätzchen zu halten, auf Wanderwegen die Natur zu genießen ...
Und in der Dämmerung die Sonne zu bewundern, die hinter den Bergen verschwindet...
All das verleiht Tonezza del Cimone den Charakter eines Ortes, der sich ideal für einen gleichermaßen erholsamen wie interessanten Urlaub eignet.


DAS KLIMA, DIE SCHÖNHEIT, DIE NATUR, DIE RUHE
Die unverwechselbare Sequenz von Spitz, Toraro und Campomolon, die sich ruhig ausdehnen, und des erhabenen Cimone, ebenso wie alte Türme und imposante, von Gletschern geformte Schluchten und Hochebenen bilden das Vorspiel zu den Terrassen des Hochplateaus, die sich verbreitern und in einem herrlichen Grün bis zu den Hängen des Astico verlaufen.


DIE UNTERHALTUNG
Für Ihre Freizeitgestaltung stehen Ihnen hochmoderne Sportanlagen, 9 Tennisplätze mit festgestampftem Boden, Fußballplätze, Festplätze, Open-Air-Veranstaltungen und Fitnesspfade zur Verfügung. Spielsäle, zahlreiche Kultur- und Folkloreveranstaltungen, Wanderungen und Ausflüge mit Führer bieten Ihnen in Ihrem Urlaub angenehmste Beschäftigung.
Tonezza del Cimone, gastfreundlich und großzügig, kleidet sich im Sommer in das Grün von Wäldern und Wiesen mit der magischen Schönheit einer Pflanzenwelt, die an frühere Zeiten erinnert, und einer Tierwelt, die beispielsweise die überraschende Begegnung mit dem Auerhahn verspricht.
Als idealen Hintergrund für die verschiedensten sportlichen Aktivitäten bietet die üppige Natur von Tonezza del Cimone den Zauber der Berge mit ihren Farben, Traditionen und dem Gedächtnis an frühere Zeiten, das von den Menschen sorgfältig behütet und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Routen im Grünen führen nach Posina und zu seinem von reizvollen Wildbächen durchquerten Tal, den zauberhaften Wasserspiegeln der Seen und der grünen Ebene von Velo d'Astico und Cogollo del Cengio, Arsiero, bis nach Pedemonte, Valdastico und zum Altopiano dei Sette Comuni (Hochplateau der Sieben Gemeinden): Das ist das Reich der Fario-Forelle und der Groppe, das Land legendärer Hülsenfrüchte und des Gebirgshonigs.
In jedem Winkel pulsiert das wahre Leben der Vicentiner Berge.


DAS REICH DER MOUNTAINBIKES
Tonezza und seine Umgebung sind das “Reich” der Mountainbikes, denn hier finden die Liebhaber dieses Sport eine Reihe von Möglichkeiten für Touren auf mindestens zwölf verschiedenen Strecken, im Kontakt zur Natur, zu den Traditionen, der Geschichte, den künstlerischen Schönheiten, der ländlichen Unberührtheit von Orten, Einrichtungen und den typischen Beschäftigungsformen einer faszinierenden Welt aus Bergen und Tälern.
Der Ausgangspunkt ist stets Tonezza del Cimone: Aber von dort oben verlocken unzählige asphaltierte und nicht asphaltierte Straßen, Fahrwege und Pfade zu Ausflügen in „menschgerechter Langsamkeit“, bei denen man die kleine große Welt der Hochplateaus und angrenzenden Täler erkunden kann.
Wenn man den Gebirgskurort hinter sich gelassen hat, stößt man alsbald auf kleine, sich an den Rücken präalpiner Almen schmiegende Ortschaften; dort wo die Häuser enden, eröffnet sich ein Panorama, das von erinnerungsträchtigen Gipfeln gekennzeichnet wird, die zu Wäldern und Weiden einer Hochebene abfallen – des Altopiano die Fiorentini -, und denen das Vergehen der Zeit nichts anhaben konnte. Hier finden sich Almen und Berghütten mit den typischen Produkten aus Land-/Forst-/Weidewirtschaft, mit historischen Funden, die vom Ersten Weltkrieg erzählen, während kleine Kirchen zum Verweilen einladen.
Dann fährt man immer weiter hinunter in die Talsohle, wo die Flüsse Astico und Posina die am Fuße der Berge liegenden Ortschaften umfließen. Die Routen scheinen den beiden Wildbächen zu folgen, Naturoasen für Fario- und Marmolataforelle, von denen man sich nur schweren Herzens trennt, um zu regelrechten Miniaturseen im Schatten von Parks zu fahren, in denen sich die Villen des Fogazzaro, Reste antiker Schlösser und berühmte Pfarrkirchen verbergen. Alte Straßen, die fernab vom Verkehr verlaufen, führen durch Täler und über Berge: Bei einer Radtour durch das Grüne, in einer Stille, die lediglich von den fernen Stimmen und Klängen der Natur unterbrochen wird, erscheint einem die Anstrengung gleich viel leichter.
Hier finden sich noch vor der Rückkehr nach Tonezza Wege, die zu mythischen historischen Orten führen und nur darauf warten entdeckt zu werden.


KULINARISCHES UND TRADITIONEN
Die Mountainbike-Touren halten auch einen suggestiven Ausflug bereit, der mit allen Sinne genossen werden kann. In dieser Hinsicht spannende Wege mit vielfältigen Etappen: Nicht nur im Zeichen der Geschichte, Kultur, Kunst, Natur, sondern auch der einheimischen Gastronomie, die in ihren Aromen und Geschmacksrichtungen eine andernorts verloren gegangene Naturbelassenheit bereithält: Frisch- und Presskäse, weiße Ricotta, Gebirgsbutter, Salami mit antikem Duft, Presswurst, die nach der Kunst antiker Bräuche aus Norcia hergestellt wurde, leckere Pilze und Waldfrüchte; und dann die raffinierten Rezepte, die die beste Visitenkarte einer Vielzahl typischer Restaurants darstellen, mit denen die Welt der Berge und Täler gesäumt sind.
Die Naturpfade in Tonezza und Umgebung halten daher den Geschmack der guten Dinge bereit, die es auf den verschiedensten Touren zu Fuß oder per Fahrrad zu kosten gibt.


GEGEN DAS VERGESSEN: DIE BOLLWERKE DES ERSTEN WELTKRIEGES
Entwurzelte Bäume, blutige Felsen, Schützengräben, Felsennischen für Kanonen, Reste von Festungen: Das sind heute die Funde und Zeugnisse, die auch in der Gegend “Astico-Posina” und an den Berghängen vorhanden sind, die von Pasubio zu den Hochplateaus Altopiano di Tonezza e dei Fiorentini führen und von der Geschichte des Ersten Weltkriegs, der sich an der venetisch-südtiroleser Front abgespielt hat, erzählen. Nach den Bombenangriffen von 1915 wurde die von den Österreichern/Ungarn im Mai 1916 losgelassene Strafexpedition zur letzten Stirn an Stirn verfochtenen Front, die den Feind daran hindern sollte, in die Vicentiner Ebene vorzudringen. Angriffe und Gegenangriffe, schmerzvolle Flucht, zerstörte Dörfer, zerschlagene menschliche Leben: Das waren die Auswirkungen eines Krieges, das für seine Protagonisten und Zeugen unvergesslich geblieben ist. Und als dann das Schweigen wieder die Herrschaft über die Almen, Berge und hoch in den Himmel hineinragenden Gipfel gewann, gab es Menschen, die voller Überzeugung Votivkapellen errichteten, um weiteren Kriegskonflikten vorzubeugen, während die Trauer um die häufig namenlosen Opfer darin zum Ausdruck kam, dass man die Gefallenen, Brüder des Todes, liebevoll bestattete.
Gegenüber den "Fortezze dell'Imperatore" (“Kaiserfestungen”) (Doss del Sommo, Sommo Alto, Cherle, Belvedere, Luserna, Verle, Pizzo di Vezzena) befanden sich die "Le sentinelle del Regno", d.h. die italiaenischen Festungen von Campomolon, Cornolò, Casa Ratti, Punta Corbin, Campolongo, Verena. Noch immer ist es hier möglich, den Pfaden der Geschichte zu folgen, die an der alten italienischen Westfront und insbesondere an den präalpinen, die Täler des Astico und des Posina bewachenden Bergen entlangführen, und sich die Ruinen dieser schwer beschädigten Militärbauten anzuschauen, die häufig von großkalibriger Artillerie zerstört oder während der tragischen Tage der Strafexpedition gesprengt wurden.
Und wenn von Cornolò, das zwischen das Tal des Posina und das Tal des Rio Freddo eingezwängt ist, heute nicht mehr als wenige Mauerreste geblieben sind, so vermittelt eine Besichtigung der Ruinen des Forte Campomolon in 1853 Metern Höhe – um den Festungen von Folgareto die Stirn zu bieten - eine Vorstellung von der architektonischen Großartigkeit seiner Einrichtungen, wenn man in dem Block der Batterien die Reihe von vier bewehrten Kuppeln durchscheinen sieht. Weiter unten, im mittleren Tal des Astico in 350 m Höhe inmitten einer immer üppigeren und wilderen Natur erahnt man die Reste des Forts "Casa Ratti", das seinerzeit drei drehbare Wölbungen aufwies und mit drei 149G-gusseisernen Kanonen sowie von fünf Schützengräben bewehrt war. Es wurde vom felsigen Rand des Hochplateaus von Tonezza begrenzt.
Aus der Mitte der Berge steigt man zum Cimone, dem Berg des Gedächtnisses, empor. Die Laubwälder verbergen die antiken Gänge, Schützengräben und das komplizierte Netz von Galerien nicht vollständig. Der von einer österreichischen, am 23. September 1916 gezündeten Mine gebildete Krater wird von der kühnen Spitze des Ossariums dominiert, das den ewigen Schlaf vieler Gefallenen bewacht. Der Blick schweift zu Horizonten, wo der Krieg lediglich eine Erinnerung ist: Die fürstlichen Spitzen von Caviojo und Neutra mit der charakteristischen spiralförmigen Galerie und der majestätische Priaforà mit seinen Felsenhöhlen scheinen die Welt der Täler zu bewachen, die von Dörfern und Ortschaften gesät sind, in denen die Zeit nicht stehen geblieben ist, und die von unserer Geschichte zeugen, die es im Gedächtnis früherer Zeiten, aber ohne daraus einen Mythos zu machen, zu entdecken gilt.
(Giovanni Matteo Filosofo in Vicenza in prima linea, Promotonezza)


NEUES OBSERVATORIUM FÜR DIEJENIGEN, DIE DEN GIPFEL DES SPITZ ERKLOMMEN HABEN
Die Alpenjäger von Tonezza haben unter der Leitung des Präsidenten Riccardo Pettinà ein Projekt zum glücklichen Abschluss gebracht, in dessen Mittelpunkt der Berg Spitz stand: Eine solide Stele zur Stütze einer runden Platte, auf der die Namen aller vom Spitz aus sichtbaren Berge eingetragen sind (27 umliegende Orte). Der Stein, der von einem Hubschrauber hierher transportiert werden sollte – eine Zusage, die uneingelöst blieb -, wurde von den Alpenjägern und einigen Freiwilligen bis zur Spitze hinaufgetragen. Im vergangenen Jahr haben sich die Alpenjäger auch um die Wiederherstellung des alten und mittlerweile gefährlich unsicher gewordenen Maultierpfades gekümmert, der vom Passo della Vena bis auf den Gipfel (etwa 1700 Meter) führt.

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