Historische Ausflugsziele
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Bauwerke aus der Zeit der Römer: Von der Kaiserzeit sind einige Straßenreste geblieben (neben dem Tempel S. Lorenzo). Vom Teatro Berga sind im Palazzo Gualdi ein paar Stufen sichtbar. Zudem existieren Bauwerksreste des römischen Aquädukts, das Wasser von den Quellen in die Stadt führte (außerhalb der Porta S. Croce und nach Lobbia). Außerdem Mosaikfußböden, Reliefs von Grabstätten, Grabinschriften (im Stadtmuseum und im Park des Teatro Olimpico). Aus der römischen Zeit stammen ebenfalls der Glockenturm des Doms, der Wachturm der Porta Castello und ein großer Kryptoportikus, das kürzlich unter dem Pfarrhaus des Doms entdeckt wurde. Bauwerke aus der frühchristlichen Zeit: Im 4. und 5. Jahrhundert wurde die Kirche S. Felice errichtet, die 899 von den Ungaren zerstört und Ende des 10. Jahrhundert so wiederaufgebaut wurde, wie sie heute vor unseren Augen erscheint. Auf diese Zeit geht auch der Bau der Kathedrale zurück, an der Stelle, wo sich das heutige Bauwerk erhebt, das größtenteils nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde, um dem Komplex sein Originalaussehen zurückzugeben. Aus der römisch-gotischen Zeit stammen: die zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbaute Kirche Santa Corona, die Kirche S. Lorenzo e S. Agostino, die sich heute am Stadtrand in der Nähe des Gewerbegebiets befindet. Aus dieser Zeit stammen auch die Kirchen S. Ambrogio, Maria in Foro ("Servi"), S. Giacomo Maggiore ("Carmini") und der Kreuzgang von S. Pietro, S. Silvestro. Gotische Militärbauten: die Mauern, die die Stadt mit der Rocchetta teilweise umgeben, sowie die Tore S. Lucia, S. Bortolo, S. Croce. Im historischen Zentrum kann man entlang des Corso und in den Seitenstraßen gotische Zivilbauten bewundern: die Basilika (Interieur des Salons), das Krankenhaus S. Valentino alle Barche, die Casa Pigafetta in der gleichnamigen Straße, Palazzo Da Schio, auch “Ca' D'Oro” genannt, Palazzo Zen in S. Stefano, Palazzo Porto Colleoni und Porto Breganze im Stadtteil Porti, Palazzo Regaù in der Via XX Settembre, Palazzo Arnaldi. Die Renaissance vom Ende des 15. Jahrhunderts sowie des gesamten 16. Jahrhunderts ist insbesondere durch die Bauwerke des großen Architekten Andrea Palladio gekennzeichnet : Die Basilika, Palazzo Da Porto Barbaran, Palazzo Festa im Stadtteil Porti, Palazzo Valmarana Braga im Corso Fogazzaro, Palazzo Bonin Longare, Palazzo Thiene – Sitz der Banca Popolare -, Palazzo Chiericati – Sitz des Stadtmuseums -, Loggia del Capitaniato, Palazzo Civena Trissino und viele andere, die man bei einem Bummel durch die Straßen des historischen Zentrums entdecken kann. Eine eingehende Besichtigung verdienen das Teatro Olimpico und die Villa Capra Valmarana, „La Rotonda“ genannt, die man als weltweit einzigartige Meisterwerke und höchsten Ausdruck der Kunst von Palladio bezeichnen kann. Aus der Barockzeit: die Kirche S. Maria Araceli und der Palazzo Leoni Montanari. Diese Bauwerke barocker Kunst sind nicht nur wegen ihres raffinierten architektonischen Charakters, sondern auch wegen der hieran vorgenommenen Restaurationsarbeiten interessant. Aus dieser Zeit stammen auch der Palazzo Repeta auf der Piazza S. Lorenzo – aufsehenerregender Sitz der Banca d'Italia - und die Basilica di Monte Berico, Wahrzeichen der religiösen Tradition der Stadt. Neoklassizismus: Palazzo Cordellina im Stadtteil Riale, Werk des Ottone Calderari, Villa Valmarana ai Nani, Palazzo Trento Valmarana im Stadtteil Cabianca, Werk von Mattoni, und zahlreiche Kirchen und Oratorien. Abschließend seien noch zwei Bauwerke genannt, die für die Stadtkultur von besonderer Bedeutung sind: Das Kloster und die Kirche Santi Giacomo e Filippo, ersteres Sitz der nach der Marciana-Bibliothek bzw “Bertoliana” wichtigsten Bibliothek Venetiens, zweitere berühmt für die Gemälde des Maganza, Ausdruck des venetischen Manierismus, ebenso wie der Palazzo Brusarosco-Zaccaria, Sitz der großzügigen Stiftung "La Vigna" in S. Croce. |


















